Ausrüstung, Laufen

Mit den Neuen zum Hospizlauf

Die Planung steht: Einstieg beim Hospizlauf 2013 am Freitag um 19.30 Uhr bei Poltersdorf. Alle, die in Koblenz starten, werden dan schon über sieben Stunden unterwegs sein. Bis zum Ziel am Samstag gegen 12 Uhr in Trier bleibt dennoch reichlich Zeit.

Natürlich werde ich die nicht durchlaufen. Drei, vier oder fünf Etappen sind geplant. Je nachdem, wie mir die Belastung bekommt. Jeweils mit Pausen dazwischen, sollte bei dem gemächlichen Tempo, das da angeschlagen wird, aber einiges möglich sein.

DSC02090-1Rechtzeitig zum Lauf hat der Postmann ein Paket aus München mit neuen Schuhen gebracht (danke an Keller-Sports an dieser Stelle). Ein Paar Mizuno Wave Inspire 9. Ein leichter Stabilschuh, wenn es so etwas gibt. Zumindest auf ein oder zwei Etappen werde ich die mal testen. Der erste Eindruck lässt zumindest vermuten, dass die bunten Treter für einen gut gedämpften Lauf auf Asphalt besonders gut taugen.

Ein ausführlicher Testbericht folgt.

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Ausrüstung, Gesundheit, Laufen

Adleraugen

… habe ich nicht, werde ich auch niemals bekommen. „Ihr Sehnerv ist irgendwie schief eingebaut.“ Dieser Spruch meiner Ex-Augenärztin blieb haften.

Nun aber ein neuer Anlauf bei meiner Lieblingsaugenoptikerin, die es bislang immer geschafft hat, mehr Leistung aus meinem mäßigen Sehwerkzeug herauszuholen als jeder Augenarzt. Mein neuer Nasenporsche – seufz – verfügt nun erstmals über Gleitsichtgläser. Natürlich nur das Beste vom Besten, auch wenn das teuer ist. Aber die Glasbausteine vor den Augen bleiben mir so erspart.

Und weil die neuen Präzisionsgläser so sensationell präzise sind, gab es als Zugabe noch eine paar Gläser für die Sonnenbrille kostenlos dazu. Zudem hat Frau Spitzensicht motiviert, es beim Laufen doch nochmal mit Kontaktlinsen zu probieren. Tageslinsen, ultradünn und atmungsaktiv. Der Test beim kurzen Spaziergang durch die City war ganz angenehm. Allerdings mit dem Scharfsehen hapert es noch etwas, weshalb nochmal Linsen mit optimierten Werten angefordert sind.

Und dann wird es vieleicht doch etwas. Laufend zwar nicht mit Adleraugen, aber zumindest mit geschärftem Ausblick auf diese Welt unterwegs zu sein.

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Ausrüstung, Kolumne, Laufen, Wetter

Handgreiflich

Als mir vor einigen Tagen nach dem gemeinsamen Lauf durch die kühle Landschaft eine Freundin ihre bleichen Finger zeigte, hätte ich nicht gewagt, ihr die Hand zu schütteln. Ein Pathologe hätte sich bestimmt nicht so erschreckt. Aber ich hatte noch nie so wenig durchblutete Extremitäten gesehen.
Meine Bekannte amüsierte sich über den erschreckten Blick und meinte lapidar, das sei immer so und hinterlasse keine bleibenden Schäden. Sie müsse sich eben nach dem Laufen von jemand anderem den Reißverschluss der Jacke öffnen lassen und mit den Schnürsenkeln etwas warten.
Für mich war dieses Erlebnis das Signal, mir doch wieder ein Paar Laufhandschuhe zu besorgen. Sohn Nummer eins hatte zum Ende des vergangenen Winters mein so schön leichtes Paar Fingerwärmer auf einer seiner Geheimexpeditionen verloren. Lediglich die Zusage, er werde sich an der Beschaffung des Ersatzpaares beteiligen, ließ meinen Ärger erträglich bleiben.
Diese Abmachung hatte ich nicht vergessen, und so marschierten wir nun in eines der Sportgeschäfte meines Vertrauens. Für vergleichsweise wenige Euro sind da schön funktionale Handschuhe mit Windstopper zu haben. Da ich inzwischen allerdings häufig mit Smartphone unterwegs bin, zogen die daneben liegenden Exemplare innovativer Fingerschutzkunst mehr Blicke auf sich. Nun besitze ich für das doppelte Geld – die Hälfte des Kaufpreises habe ich dann doch selbst bezahlt – zwei Markenteile mit silberfarbenem Besatz an Zeigefinger und Daumen. Damit lassen sich mit einiger Übung Touchscreen und auch der Sensor-Ring an meiner Laufuhr problemlos bedienen.
Nur einen Nachteil haben die schwarzen Silbergreifer: So richtig warm halten sie die Finger nicht. Meiner kälteempfindlichen Bekannten werde ich die Dinger jedenfalls nicht empfehlen. Die braucht sonst nach dem Laufen demnächst auch noch Hilfe beim Handschuhausziehen.

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Ausrüstung, Laufen, Wetter

Vorsicht mit den flotten Flitzern!

Noch wenig gelaufen bin ich in den leichten Crossschuhen von Asics, von denen es dieses hübsche Verkaufsvideo gibt

Das liegt vor allem daran, dass ich mich vorsichtig an die ungestützten Treter gewöhnen will, um keine Verletzung zu riskieren.

Heute ist eh ein kurzer Lauf geplant. Die Fuji verlangen nach allem, nur nicht nach asphaltiertem Untergrund. Also 7 Kilometer über Kernscheid runter ins Tiergartental und das kleine Biest wieder hoch.

Die Temperaturen an diesem Morgen sind deutlich milder als gestern. Das Gewitter heute Nacht hat viel Feuchtigkeit gebracht, sogar einige Pfützen und etwas Matsch.

Auf den nach feuchtem Stroh duftenden Stoppelleldern tummeln sich die Raben in Scharen. Der Himmel ist bedeckt.

Aber was für ein Spaß! Diese Schuhe haben einen sensationellen Grip im Gelände. Ganz schnelle Teile! Dass ich nach den sieben Kilometern die Außenseiten meiner Waden deutlich spüre, gibt mir allerdings recht. Ich werde mich langsam an die Flitzer gewöhnen.

 

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Ausrüstung, Der TV bewegt, Kolumne, Laufen

Sieht gut aus

Sommeranfang – na ja, so richtig sommerlich ist dieser Tag hier in Trier nicht. Aber zumindest hat es bis zum Nachmittag nicht geregnet. Ob es auch beim letzten Training von „Der TV bewegt“ heute Abend so sein wird? Ich bleibe optimistisch. Ebenso wie beim Blick auf den Trierer Stadtlauf am Sonntag.

Die Startnummern für das Team habe ich heute morgen abgeholt. Im Büro des Trierer Stadtlauf e.V. sieht es „interessant“ aus. Unzählige Umschläge mit den Nummern der angemeldeten Läufer. Und – brandneu – das Finishershirt 2012.

Lediglich 300 Stück wird es geben. Wer eines haben will, sollte also vorbestellen, Ich will mal nicht so sein und mache ein wenig Werbung dafür. Das Shirt ist hochwertig, sieht gut aus und wird 20 Euro kosten.Reservierungen per Mail unter klein@triererstadtlauf.de

Und hier noch meine aktuelle Laufkolumne, die heute auch in der Regionalzeitung Trierischer Volksfreund nachzulesen ist.

Sieht gut aus

Spätestens, wenn der Countdown für den Stadtlauf beginnt, bevölkern deutlich mehr Menschen in mehr oder minder modischer Laufbekleidung die Straßen und Wege. Das war unlängst in Gerolstein so, das wird im Spätsommer in Bitburg so sein. Und zum Sommerbeginn ist das auch in Trier zu beobachten. Selbst am frühen Morgen, wenn sonst nur hartgesottene Laufschuhträger und Hunde mit ihren Gassigehern unterwegs sind, herrscht derzeit reges Treiben.
Widerspruch? Na gut. Wirklich rege ist nicht immer die richtige Beschreibung dafür, wie sich mancher Gelgenheitsjogger über die Piste schleppt. Aber wer beim größten Laufereignis der Region dabei sein will, muss im Zweifelsfall leiden.
2300 Teilnehmer haben sich bislang für den Trierer Stadtlauf am Sonntag angemeldet. Die weitaus meisten werden hoffentlich gut vorbereitet ins Rennen gehen: über 4,2 Kilometer, über zehn Kilometer oder über die Halbmarathondistanz von 21,1 Kilometer. Denn nur, wer fit ist, wird dann Spaß haben.
Zumindest bei 60 Läuferinnen und Läufern bin ich mir sicher, dass es so sein wird. Sie haben sich in zwölf Wochen lang gemeinsam unter professioneller Anleitung auf „ihren“ Stadtlauf vorbereitet.
Der TV bewegt! So lautet ihr Motto, das sie auch auf ihren weißen Shirts ins Ziel tragen werden. Sieht gut aus! Über Anfeuerung vom Straßenrand werden sie sich freuen, ebenso wie die anderen mindestens 2240 Läufer.

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Früher Vogel…

Ich hatte heute einen strahlen blauen Himmel, als ich mich zumindest zu einer kurzen Runde durch das Tiergartental aufgemacht hatte. Früher Vogel fängt den Wurm – Früher Läufer genießt die Sonne, oder so ähnlich.

Es war wunderbar und eine weitere Gelegenheit, mich an die leichten und ungestützten Trailschuhe zu gewöhnen. Jenseits asphaltierter Wege ist der ein Traum: Leicht, eng anliegend und sehr griffig. Auf der Straße ist er ziemlich hart, auch im Vorder- und Mittelfußbereich. Wenn der Asphalt dann auch noch feucht ist, wird es schnell rutschig, sogar für ein Leichtgewicht wie mich.

Und die Löcher in der Sohle? Bei den zum Teil matschigen Pfaden heute hatte ich nasse Füße erwartet. Aber: nix passiert.

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Ausrüstung, Laufen, Test

Echte Renner fürs Gelände: Asics Fuji-Racer

Das habe ich nun davon… Diese ganze Trainiererei hat dazu geführt, dass mir meine Trabuco doch ziemlich schwer und klobig vorkommen. Von der leichteren Alternative meines Lieblingsschuhherstellers hatte ich bereits gelesen. Und als sie nun im Regal vor mir standen, konnte ich nicht widerstehen.

Natürlich passten sie bei der spontanen Anprobe sehr gut. Und als mir der freundliche Verkäufer nach einer kleinen Fachsimpelei auch noch einen ordentlichen Preisnachlass gab, war auch die letzte Zurückhaltung verflogen.

Die neuen Fuji-Racer ergänzen nun mein Laufschuh-Arsenal.

Der leichteste und dynamischste Trailschuh aus der FUJI-Serie ist der GEL-FUJI RACER. Bei einem Gewicht von nur 250 Gramm und dank seiner extrem flachen Mittelsohle mit einer Sprengung von 15 mm/ 7 mm besitzt er eine sehr dynamische Abstimmung und ein sehr direktes Bodengefühl. Der GEL-FUJI Racer kann sich über zwei Auszeichnungen freuen: den RUNNER´S WORLD Editor´s Choice und den aktuellen Kauftip des Trail Magazins.

O.k., den ersten Test hat der neue Schuh mit Bravour überstanden. Allerdings werde ich mich langsam an ihn gewöhnen. Denn ohne Stütze ist er. Und das erfordert von einem Überpronierer wie mir eine saubere Lauftechnik, die ein Abrollen über die Ferse möglichst ausschließen sollte.

Nach ausgiebigem Test steht fest: Das ist die absolute Empfehlung für schnelle Läufe im Gelände. Superleicht, supergriffig. Die Sohle ist der Hammer. Der Grip lässt auf Feldwegen und Trails keinerlei Wünsche übrig.Und wenn es mal durch die Löcher in der Sohle nass wird im Schuh, ist das auch kein Problem. Das Wasser fließt auch wieder ab. Kalte Füße ist für Läufer eh ein Fremdwort.

Für die Straße taugt dieser Renner natürlich nicht. Das macht wenig Spaß und beschleunigt die Verschleißerscheinungen enorm.

 

 

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