Fotolauf, Laufen

Im Frühtau …

Im Frühtau zu Berge wir zieh’n fallera … tirili tirilö …

DSC02061Dieses Volkslied kommt mir heute morgen in den Sinn bei der Runde über den Petrisberg. Seit Wochen erstmals wieder über die Trails … auf denen nun kniehoch das Gras gewachsen ist. Und da die Nachte an der Mosel noch immer recht kühl sind, sammelt sich an dem grünen Massenbewuchs reichlich Morgentau, der innerhalb kurzer Zeit zu nassen Füßen führt.

DSC02064Da ich mit hohem Gras gerechnet habe, zieren weiße Kompressionsstrümpfe meine Waden. Da lassen sich blutgierige Zecken sehr gut erkennen und entfernen. brennende Brennnesseln halten sie aber nur bedingt ab. Und so nutze ich auf einem Teil der Strecke einen Stock als Stumpfmachete, um die Nesseln zumindest einigermaßen von mir fern zu halten.

DSC02063Es ist dennoch ein prächtiger Lauf bei prächtigem Wetter. Die Kamera will angesichts solcher Bilder einfach nicht in der Gesäßtasche bleiben …

DSC02070 DSC02079 DSC02080 DSC02081 DSC02083 DSC02085 DSC02089Die Holzliegen locken. Leider keine Zeit. Ein arbeitsreicher Tag ruft.

 

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Laufen

Ich kann fliegen!

Wie herrlich es ist, den Füßen freien Lauf lassen zu können. Auf abschüssigem Terrain ist das fast wie Fliegen! So wie heute, auf den letzten beiden von insgesamt zwölf Kilometern in vertrautem und geliebtem Terrain!

Aber von vorn: Samstag, 6.45 Uhr. Jetzt wäre die richtige Zeit, um aufzustehen und sich für den Samstagslauftreff fertig zu machen … „Du könntest ja nach einer Stunde aufhören“, flüstert Laufteufelchen vom Kopkissen. „Tu’s nicht“, ruft Laufengelchen in das andere Ohr. „Du schaffst das ja eh nicht. Und seit dem letzten Lauf am Donnerstagabend sind noch keine 48 Stunden vergangen. Sei vorsichtig!“ Engelchen gewinnt, und so drehe ich mich nochmal um und zwinge mich, bis 8 Uhr keinen Fuß aus dem Bett zu wagen. 1-DSC01946An der Garage muss ja eh noch die Außenbeleuchtung installiert werden. Das Tagesprojekt.

01-DSC01948Sonntag, 8 Uhr. „Los, raus mit Dir!“, lärmt Laufteufelchen. Und da Engelchen lächelt und nicht widerspricht, soll es also sein. Die Runde durch Tiergarten und über Kernscheid zurück habe ich mir zu diesem Testlauf ausgesucht. Einige Höhenmeter, aber nicht so viel wie auf einer derr Petrisbergrunden. Der Blick auf die Sohlen meiner geliebten Gel-Trainer DS 17 bezeugt, was im Sporthomedicum analysiert wurde: Diese Asics sind definitiv durch.

16-DSC01905Und da ich das Nachfolgemodell für meine derzeitigen Probleme mit verantwortlich mache, kommen die neuen Saucony Mirage II zum Einsatz. Ein relativ leichter Straßenschuh mit leichter Stütze, die ich ja nach intensiver Laufanalyse definitiv auf Anraten meines Sportmediziners brauche.

14-DSC01908Nach so viel Laufpause so wenigen Läufen in den vergangenen Wochen kommen mir meine Beine erst einmal ziemlich eingerostet vor. Also zunächst ruhig warmlaufen, einige Zwischenpassagen mit Anfersübungen. So langsam läuft es sich besser. Aber ist da nicht dieser Druck links an der Sohle? Nein. Oder doch? Wer kennt es nicht, dieses in sich hineinhören, das nach eine Verletzung richtig nerven kann.

13-DSC01910Die wunderbare Landschaft lenkt ab. Alles ist gewachsen und üppig grün. Auch die Weinberge tragen inzwischen ihr grünes Kleid.

12-DSC01911Das große Biest hinunter. Die Saucony geben überraschend auch im sehr steilen Gelände Halt, obwohl die Sohle das gar nicht vermuten lässt. Prima!

11-DSC01914Im Tiergarten bin ich neugierig und spähe durch den Zaun um zu sehen, was auf dem ehemaligen Gelände von Blumen-Pit passiert ist, das nun wieder (?) zum Weingut von Nell gehört. Dabei stoße ich auf einen Pfad, den ich bislang nicht kannte. Also hinauf … bis zur Wiese unterhalb von Mariahof.

10-DSC01915Ein prächtiger Fuchs schnüffelt neugierig vermutlich an Ausgängen von Mäuse- oder Maulwurfbauten. Leider kommt das Tele meiner kleinen Kamera hier an ihre Grenzen. Und als ich mich vorsichtig heranpirschen will, ist Rotbart schnell wieder im Unterholz verschwunden.

09-DSC01917Es geht also wieder hinunter in Tiergartental und weiter auf die Waldrunde. Zwei Joggerinnen plaudern fröhlich. Sie nehmen den gleichen Weg und lassen sich von dem freundlich grüßenden Wiedereinsteiger nicht stören, der sie nach vorherigem Anti-Erschreck-Ruf überholt.

08-DSC01920Auf dem Waldboden fühlt sich alles gut an. Keine Schmerrzen, kein Anflug davon. Schön ist das sehr schön! Der Weg hinauf nach Kernscheid. So vertraut. Die Beine fühlen sich gut an.

05-DSC01931Oben emfängt mich der Himmel über meinem Lieblingsbaum mit dramatischem Wolkenspiel. Auf dem Feldweg dokumentieren noch immer tiefe Reifenpfützen, dass es in den vergangenen Tagen viel geregnet hat.

03-DSC01939Das alte Fuhrwerk ist wie immer ein Foto wert. Ach ja, was macht der Fuß? Nichts! Die Achillessehne, war da nicht ein Zwicken? Jetzt ist aber gut!

02-DSC01945Zeckenalarm! Ich bin eindeutig zu wenig gelaufen in den vergangenen Wochen. Sonst wäre der Weg hinunter nach Olewig sicher nicht so zugewuchert. So nehme ich mir vor, später genauer zu schauen, dass sich keines der kleinen Biester an meine Beine geheftet hat.

Wie schön das ist! Ich kann fliegen! Lasse den Beinen freien Lauf. Wunderbar!!! Ungebremster Genuss auch auf dem Eselspfad hinunter zum Sportplatz. Von dort sind es nur 500 Meter bis Zuhause. Knapp 12 Kilometer in 70 Minuten. Viele Fotostopps – und auf der zweiten Hälfte purer Genuss. Wieder ein Lichtblick! Der Start beim Stadtlauf am kommenden Sonntag wird realistischer. Jetzt aber erst mal wieder zwei Tage Pause.

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Laufen, Sport, Training

Schwimmhäute

… wären mir am Donnerstag Abend bestimmt gewachsen, wenn ich nur ein wenig länger meiner Runden im Trierer Moselstadion gedreht hätte.

Strömender Regen hatte die lange Runde um die Sportplätze in eine Seenlandschaft verwandelt. Aber der harte Kern der TV-bewegt-Halbmarathongruppe hatte sich von den geöffneten Himmelsschleusen nicht abschrecken lassen und war zum Testlauf über zehn Kilometer angetreten. Für mich angesichts meiner Fußprobleme natürlich kein Tempo-, sondern ein Belastungstest. Während die Anderen also durch Regen und Pfützen stürmen, schlage ich  ein moderates Tempo an. Claudia, die am Wochenende eine Wettkampf läuft, leistet mir nette Gesellschaft. Wir unterhalten uns gut, wobei mein inneres Ohr immer in Richtung linker Fuß lauscht.

Das fühlt sich nicht richtig gut an. Schon nach drei Runden nimtm der Druck auf den Fußbogen zu. Zwei Runden später, nach 8 Kilometern, ist für mich Schluss. Kein Risiko eingehen. Zuhause dann kühlen und Voltarensalbe. … Heute Morgen: deutliche Störung, nicht wirklich Schmerzen. Aber Laufen wollte ich jetzt nicht. Sch … !!!!! Ich bin frustriert, werde es wohl doch mal mit Wickeln probieren.

Und wenn es dann nicht besser wird, muss sich das wohl doch mal ein Orthopäde ansehen … Laufpause ist wieder angesagt. Schönes Wochenende :mrgreen:

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Der TV bewegt, Laufen

Fußkrank

12 Stunden Arbeitseinsatz am Samstag. Die Garage brauichte dringend ein neues Dach. Gemeinsam mit Christoph und unseren beiden Jans haben wir das Doppelgaragenprojekt gestemmt. Gelaufen waren wir beide deshalb schon am Freitagabend beim Training zu „Der TV bewegt!“. Auf dem letzten der zehn Kilometer langen profilierten Runde im Weißhauswald habe ich dezent wieder den linken Fuß gespürt.

DSC01780Heute früh hat mich also die Sonne geweckt. Soll ich, oder soll ich nicht? Ich muss, frische Luft tanken, die Sonne genießen. Im Tiergarten ist Matsch zu erwarten, also nehme ich die Trabuco.DSC01782

Frisch ist es, Kurz-Kurz war vielleicht doch etwas zu optimistisch. Aber es läuft. Viele Gassigeherinnen unterwegs. Alle haben ihre Tier voll im Griff.

DSC01784Der Boden in der Waldrunde ist wirklich tief. Den Weg hinauf nach Kernscheid habe ich noch nicht so durch und durch vermatscht erlebt. Aber egal, es läuft … Bis ich oben bin. nach acht Kilometern merkte ich wieder den Fuß. Zunehmend. Ich versuche es zu ignorieren und stattdessen die satte Natur zu genießen.

DSC01787Zuhause die Sohle gekühlt, vor allem im Bereich hinter dem Zehenballen im Bereich des Großzehs … Es ist kein guter Tag, und das liegt nicht allein am Sonntagsdienst in der Redaktion. Bis zum Abend sind die Probleme größer geworden. Ich sehe meine Chancen für den Eifelmarathon am Sonntag schwinden. Mit Schmerzen werde ich nicht laufen, schon gar nicht 51 Kilometer. Frust.

 

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Training, TV-Leseraktion

An der Bank

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Es wäre kein richtiges Training ohne Koordinations- und Kraftübungen. Das war auch wieder einmal so bei „Der TV bewegt“ im Trierer Weißhauswald zur Vorbereitung auf den Trierer Stadtlauf am 30. Juni.

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Und weil erneut der Boden zu nass ist für Ertüchtigungen der Rumpfmuskaltur aus liegender Position müssen die Parkbänke als Übungsgeräte dienen.

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Wie immer macht Coach Jens die beste Figur von allen Halbmarathonis, die Liegestütz vor- und rückwärts, Absitzen und einbeinige Kniebeugen mit Anstand und Humor überstehen.

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Danach zur Belohnung ein ruhiger 60-Minuten-Lauf, die „große“ Runde zum Schusterskreuz.

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Den Schützlingen von Michi geht es nicht ganz so gut. Sie dürfen bei hoher Luftfeuchtigkeit am Berg bei Intervallen so richtig ins Schwitzen kommen.

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Uns genügt schon der einfache lange Aufstieg aus dem falschen Biewertal hinauf zum Schusterskreuz.

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Danach noch ausführlichst und von Kopf bis Fuß gedehnt. Eine Trainingseinheit, die allen gefallen hat.

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Der TV bewegt, Laufen, Training, Wettkampf

Doppelter Einsatz

Irgendwie macht es keinen wirklichen Spaß zu bloggen, wenn ich keine Bilder zeigen kann. Es funktioniert leider noch immer nicht. 😦 Das ist dann leider der Nachteil, wenn der Blog über den Server des eigenen Verlagshauses angemeldet ist …

Nach einem Tag mit Traumwetter gestern verregnet es gerade den geplanten Sonntagsspaziergang. Vielleicht später noch ein paar Schritte…

Gelaufen wird heute nicht. Dafür hatte ich gestern den geplanten Doppelpack. Am Morgen mit Dominik und Marcel 25 Kilometer (Olewig – Moselschleuse Trier – Eisenbahnbrücke Pfalzel – Avelertal – Unicampus – Olewig). Irgendwie haben wir alle am Ende etwas gekämpft. Marcel nach seinen Magenproblemen, Dominik nach seiner Erkältung, ich nach den Intervallen vom Donnerstagabend und dem Morgenlauf am Freitag. Aber Spaß hat es trotzdem gemacht.

Und zwölf Stunden später ging es beim Mitternachtslauf in Kröv besser als gedacht. Gut, das Grillfleisch vom vorherigen Besuch bei lieben Freunden in Traben-Trarbach lag noch etwas im Magen. Aber da ich eh nicht am Anschlag laufen wollte, war es erträglich.

Die Temperaturen zum Laufen mit 14 Grad ideal. Langes Warten musste auch nicht sein, da wir die Anfahrt aus Traben-Trarbach sehr gut timen konnten. Die Startnummer hatte ich schon am Nachmittag besorgt. Nach einigen Minuten Einlaufen mit Harald waren es dann nur noch zehn Minuten bis zum Massenstart in Kröv. Viele bekannte Gesichter, einige fast neue – liebe Grüße an Medita an dieser Stelle – und ganz viel gute Laune, für die auch wie so oft die Laufmäuse aus dem Hochwald sorgten.

Zum ersten Mal starteten um 23.20 Uhr alle Alterklassen gemeinsam. Das bedeutete erst einmal mächtiges Gedränge in den engen Gassen von Kröv. Kein großes  Problem, ich wollte ja eh nur locker laufen. Unten an der Mosel entzerrte sich dann die Läuferschar. Und spätestens bei dem Doppelanstieg nach zwei Kilometern war genug Raum, um frei zu laufen. Dreieinhalb Runden waren notwendig, um auf die 9,4 Kilometer zu kommen, die dieser Lauf addiert.

Unglaublich, wie schwer vielen Läuferinnen und Läufern der Atem schon beim ersten Anstieg ging. Da hatte ich fast Skrupel, locker und ohne wirklich deutlich hörbares Schnaufen an ihnen vorbeizuziehen. Das wiederholte sich dann mit vielen anderen Teilnehmern noch zweimal. Besonders schön war danach jeweils der Abschnitt leicht abschüssig durch die Ortsmitte, wo viel Zuschauer sich mit Jubeln warm hielten. Darunter auch meine Familie.

Mit einer Durchschnittspace von 4:19 Minuten bin ich am Ende nur geringfügig schneller gelaufen als beim Hamburg-Marathon im vergangenen Jahr. Obwohl ich Punkt Mitternacht ziemlich locker ins Ziel kam, wäre eine Wiederholung der Zeit von damals über die lange Distanz derzeit nicht machbar. Aber das muss ja auch nicht sein.

Heute in einer Woche beim Mittelrhein-Marathon habe ich keine Zeit im Visier. Es soll ein lockerer Trainingslauf werden für den kleinen Ultra 14 Tage später beim Eifelmarathon. Der ist erst einmal mein Saisonziel. Die Sehne scheint zu halten. Das ist das Wichtigste!

Ein schönes Restpfingstfest allen, die gezielt oder per Zufall hier gelandet sind.

Präsentiert wurde der Mitternachtslauf Kröv vom Laufportal des Trierischen Volksfreunds, für das ich die Verantwortung trage. Dort sind demnächst auch Fotos, Ergebnislisten und der offizielle Bericht zu lesen.

Hier wieder ein Link zur Facebook-Galerie vom Mitternachtslauf

und hier zum Samstagslauf

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Laufen, Wetter

Hallo Alltag!

Noch immer muss ich immer wieder an das Laufbloggertreffen denken. Schöne Erinnerungen. Auch heute früh, als mich meine Morgenrunde bei leichtem Nieselregen auf die Strecke führt, die ich am Donnerstag mit Anne, Christian und Doris unterwegs war.

DSC01511Denen hatte ich von dem Matsch erzählt, der sich auf den Waldwegen im Tiergarten bei Regen bildet. Und dass sich der nur wirklich gut laufe, wenn die Läuferbeine ohne Rücksicht auf Schlamm und Dreck den Weg durch Pfützen und Co. nähmen.

DSC01517So war es dann also heute früh. Eine Audiospur wäre interessant: schmatz-matz-schmatz-platsch … Und auch der Weg auf der Kernscheider Höhe ist … interessant. Nur eine weitere Läuferin sehe ich von fern. Sonst nur Gassigeher, die sich allesamt aber wieder sehr vorbildlich verhalten.

DSC01519In der gelben Gore-Jacke wird es schon ziemlich warm.  Aber es sind ja nur elf Kilometer. Zu mehr fehlt die Zeit. Leider.

 

 

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